Alexander Rybak bei der Schlusszeremonie des Antwerp Pride 2015 in Antwerpen (Ein Fanreport von Larissa)

Foto oben:  Tjap Pintoe for Antwerp Pride 2015
Videos: Ellen NL – danke 🙂

Fanreport von Larissa:

Am Sonntag, den 9. August 2015, besuchten meine Familie und ich den Antwerp Pride in Antwerpen in Belgien, um Alexander Rybak live spielen zu sehen. Als erstes traf ich Eline und ihre Freundin Deidre vor der noch leeren BĂŒhne und wir freuten uns unheimlich uns alle nach drei Monaten wiederzusehen. Wenig spĂ€ter trafen wir auch Olivier Vanhoutte, Alexanders Manager fĂŒr die BeneluxlĂ€nder, Deutschland, Portugal und Malta. Wir fragten ihn, ob es möglich wĂ€re, Alexander nach seinem Auftritt oder vielleicht sogar nach dem Soundcheck kurz zu treffen, um ihm das T-Shirt der Fangruppe ” Europe Loves Alexander Rybak” (ELAR) auf Facebook zu schenken, das ich schon seit 5 Monaten mit mir herumtrug, um es ihm bei Gelegenheit zu ĂŒbergeben. Olivier konnte uns zwar nichts Genaues ĂŒber ein Treffen sagen, aber wir hatten schon einen Plan, wie wir Alex erwischen konnten. Nach und nach trafen dann auch die anderen Facebookies aus den Niederlanden, Deutschland und sogar Norwegen ein. Es war so wunderschön sie alle wiederzusehen und gemeinsam Alex‘ Auftritt entgegenzufiebern.

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Foto: Larissa

 

Wir alle campierten vor der BĂŒhne mit Proviant und vertrieben uns die Zeit mit Fotografieren, weil es lange dauerte, bis er endlich kam.

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Foto: Ulli C

Vor ihm war auch noch Conchita Wurst mit ihrem Soundcheck dran, den sie im Schlafanzug vollzog.

 

Als Alexander endlich dran war, waren wir alle sehr aufgeregt und freuten uns so sehr, dass wir ihm jetzt schon laut zujubelten. Er fand das toll, aber sagte uns, dass wir unsere Stimmen lieber fĂŒr spĂ€ter schonen sollten.

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Foto: Ulli C

Er spielte auch nur drei Songs bis zur HĂ€lfte und war danach offenbar fertig, weil er wieder ging. Wir waren zwar ein wenig enttĂ€uscht darĂŒber, aber unserer Vorfreude tat das keinen Abbruch. Nach einer Weile fing es leicht an zu regnen, und Simone, Silvia, meine Eltern und ich beschlossen die erste Reihe vor der BĂŒhne zu verlassen, um uns in ein Lokal zu setzen, etwas Kaltes zu trinken und uns vom langen Stehen zu erholen. Das war keine gute Idee, denn hinterher war ich die Einzige von uns, die es schaffte, sich durch die Menge von hunderten von Zuschauern zur zweiten Reihe zu den anderen Facebookies durchzuboxen. Die Tortur hatte sich aber gelohnt, denn ich konnte Alex ganz nah sehen und Videos drehen und mit den anderen mitjubeln.

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Foto: Tjap Pintoe for Antwerp Pride 2015

Er legte ein wunderbares und reich gefĂŒlltes Programm hin mit 5 Songs, die die Zuschauer mitrissen und laut mitsingen ließen. Alex lobte das Publikum andauernd fĂŒr die krĂ€ftige UnterstĂŒtzung und strahlte jeden ĂŒberglĂŒcklich an. Er betonte in einer kurzen ErklĂ€rungspause, dass er sehr gerne nach Antwerpen kommt, weil es dort so viele talentierte Leute gibt und er darauf stolz ist, dass sie auf sich selbst stolz sind. Er war wieder zu Scherzen aufgelegt und erzĂ€hlte stolz, dass sein Song „Into a Fantasy“ der Soundtrack des Dreamworks-Films „DrachenzĂ€hmen leicht gemacht 2“ ist und er die Zuschauer darum bat, einmal ganz laut ihre Bewunderung auszurufen, was sie auch amĂŒsiert und beeindruckt taten.

Außerdem animierte er uns dazu, das ESC-Medley mitzusingen, wenn wir die Texte kannten und das war lustig.

Leider hat er nicht „Kotik“ oder „Blant fjellet“ gesungen, aber Fairytale spielte er dafĂŒr zweimal und beim zweiten Mal sang das Publikum fast ganz allein, was mich sehr glĂŒcklich machte.

Außerdem spielte er noch Europe’s Skies als Opening

und Roll with the Wind.

Als er sich verabschiedete, machten wir Facebookies uns schon schnell auf den Weg hinter die BĂŒhne, um ihn dort abzufangen und ihm unser Geschenk zur ĂŒbereichen. Doch leider hatten circa 500 andere Leute die gleiche Idee und stĂŒrmten zu ihm, so dass wir MĂŒhe hatten, an ihn heran zu kommen.

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Foto: Ulli C

Eline und ich waren schon fast verzweifelt aber hatten eine gute Taktik, nĂ€mlich immer dem jeweils NĂ€heren das T-Shirt zu geben, damit er es ihm geben konnte. Eline schaffte es und obwohl ich neben den beiden stand, konnte ich kaum hören was sie sagten und auch kaum die Übergabe filmen, weil ich von den ganzen Leuten abgedrĂ€ngt wurde. Ich konnte nur ein wenig sehen, dass Alex das T-shirt in der durchsichtigen TĂŒte mit einem erfreuten LĂ€cheln betrachtete und Eline sagte, dass das T-shirt „von ganz Europa gemacht wurde“ und dass es sein verspĂ€tetes Geburtstagsgeschenk ist (er sollte es eigentlich in Amsterdam am 15. Mai bekommen haben, aber leider konnten wir ihn dort nicht treffen). Er nahm es in die Hand und bedankte sich und sagte, dass er jetzt keine Zeit fĂŒr Geschenke hĂ€tte, aber er gab es Olivier, damit er drauf aufpasste, und umarmte Eline zum Dank. Schade, dass dieser Moment so kurz und knapp war, aber immerhin haben wir einen Beweis, dass er es erhalten hat. Da ihm noch viele Leute hinterherliefen, sagte er einfach, dass wir ihm folgen sollten. Das taten wir alle natĂŒrlich, aber Eline hatte ich verloren. SpĂ€ter stellte sich heraus, dass sie sich Conchita Wursts Auftritt angesehen hatte. Wir fĂŒhlten uns alle wie kleine EntenkĂŒken, die Alex hinterherwatschelten.

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Foto: Larissa

An der Rolltreppe zur „Groenplaats“- Metro und Tiefgarage blieb er stehen und unterhielt sich noch ein wenig mit den ĂŒbrig gebliebenen Leuten, wovon die meisten Facebookies waren. Wir machten alle noch ein Gruppenfoto mit ihm bevor ich ihm noch eine Abschiedsumarmung gab und er sich dann verabschiedete.

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Foto: Ulli C

Ich sah noch, wie er unser T-Shirt beim Hinunterfahren in der Hand hielt. Als er weg war, war ich natĂŒrlich traurig, dass es schon wieder vorbei war und meine Familie und ich noch heute Abend nachhause nach Dortmund fahren mussten. Jedoch waren wir alle guter Laune und beschlossen, den Abend in einem gemĂŒtlichen italienischen Restaurant namens „Bella Capri“ in der NĂ€he des Grote Markt ausklingen zu lassen. Mit 15 Facebookies setzen wir uns in das Erdgeschoss des Lokals und es war eng, aber gemĂŒtlich. Sogar Eline und Deidre hatten uns wiedergefunden. Wir saßen an einem langen Tisch und genossen den Abend, indem wir leckere Pizza oder Pasta aßen und uns ĂŒber den wunderbaren Tag und viele andere Dinge unterhielten.

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Foto: Ulli C

Ellen machte ganz viele Fotos und der Kellner war sehr nett und lustig. Ich wollte ĂŒberhaupt nicht nach Hause, doch leider musste ich am Montag wieder frĂŒh aufstehen und arbeiten, und somit drĂ€ngte die Zeit. Der Abschied fiel uns allen schwer, und ich wĂŒnschte mir fest, dass wir uns alle bald wiedersehen.

Larissa Pöpping aus Dortmund
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Foto: Larissa

 

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